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Tierart Englisches Vollblut


Unglaublich schnell, leistungsstark und ästhetisch - das Englische Vollblut

Englisches Vollblut Das Englische Vollblut ist in der Züchterszene, als die absolute Krönung bekannt. Die faszinierenden Vierbeiner sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr leistungsstark. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 60 bis 70 Kilometer pro Stunde qualifizieren sie sich für den Galopprennsport. Der Ursprung der Zucht des Englischen Vollbluts geht bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zurück und mit einem Stammbaum von über 30 Generationen ist es eines der vielseitigsten Rennpferde. An der Kreuzung beteiligt waren drei Arten arabischer Hengste; Byerley Turk, Darley Arabian und Goldophin Arabian, mit Stuten der englischen Landrasse. Kenner der Pferderennen und professionelle Züchter wissen, dass mehr als neunzig Prozent der Rennpferde Nachkommen des arabischen Hengstes "Eclipse" sind. Dieser stammt wiederum vom Darelay Arabian Hengst ab, welcher in direkter Linie an der Züchtung der Gattung beteiligt war. Der erfolgreiche Hengst "Eclipse" wurde auf Grund der hohen Erfolgsquote aus den Rennen genommen. Der Besitzer legte das Hauptaugenmerk auf die Zucht- tatsächlich entstanden etwa 350 Fohlen. Auch heute noch wird bei Englischen Vollblütern keine künstliche Besamung geduldet. Jegliche Züchtung läuft über den "Natursprung". Das Englische Vollblut ist vor allem in den USA, Frankreich, dem Mittleren Osten und selbstverständlich im Ursprungsland England anzutreffen.

Bei Englischen Vollblütern handelt es sich um sehr elegante und geschmeidige Tiere, die stets einen Hang zur Nervosität haben. Besonders die jungen Pferde gelten als schreckhaft und unausgeglichen. Die besondere Schnelligkeit dieser einzigartigen Rasse brachte ihm einen besonderen Status auf den Rennbahnen ein. Die jungen Pferde sind bereits in einem Frühstadium ihrer Entwicklung sehr lernfähig. Daher beginnt die Ausbildung der Fohlen im Alter von eineinhalb Jahren. Zweijährige Pferde nehmen bereits an Galopprennen teil. Die preisdotierten Rennen werden von den dreijährigen, voll ausgebildeten Pferden bestritten. Die Rasse ist eigentlich unverkennbar. Die fuchsfarbenen Pferde mit einer Höhe von 150 bis 170 Zentimeter und einem beträchtlichen Körperbau, entsprechen allen ästhetischen Erwartungen. Daher sind die hoch edlen Pferde nicht nur auf der Rennbahn beliebt, sondern auch zur Deckung sehr gefragt. Diese Nachfrage bestimmt den Preis der einzigartigen Tiere. Einer der höchstdotierten Hengste wurde im Jahr 2007 für einen Preis von 23 Millionen Euro verkauft. Der Hengst Manduro genoss eine elitäre Ausbildung und war damit als Rennpferd, Springpferd und in der Dressur einsetzbar.

Einen Englischen Vollblüter erkennt man am gradlinig geprägten Körperbau. Lange, schräge Schultern und eine schräge Kruppe verbunden mit einem tiefen Rumpf sind unverkennbare Merkmale. Die Hinterhand bietet Kapazität für eine starke Bemuskelung, die Gelenke sind sehr kräftig. Diese Eigenschaften sind unverzichtbar zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit. Um das Potential als Rennpferd zu haben, ist eine hochgradige Leistungsbereitschaft unverzichtbar. Der Charakter des Englischen Vollbluts entspricht diesem Profil. Trotz hoher Sensibilität und Nervosität haben die hoch edlen Pferde einen unbrechbaren Kämpfersinn. Durch kompetente und einfühlsame menschliche Unterstützung können sie in Galopprennen Spitzengeschwindigkeiten erreichen. Lange und kräftige Galoppsprünge zeichnen die Fortbewegung aus, der Trab hingegen wirkt elastisch und federnd. Eine energische Hinterhand ist das Fundament des Erfolgs des Englischen Vollbluts.

Die edle Rasse des hat eine sehr besondere Bedeutung, nicht nur die enorme Begabung als Rennpferde prägt ihre Charakteristik. Das hohe Bewegungsbedürfnis, der energische Kämpfergeist und eine artgerechte

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