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Was wir gegen das globale Artensterben tun können

Den Klimawandel hat heutzutage fast jeder auf dem Schirm. Aber andere ökologische Probleme, wie zum Beispiel das Artensterben, sind sowohl medial als auch in der gesellschaftlichen Diskussion weit weniger präsent. Dabei ist das Problem ebenfalls sehr dringend: Aktuell sind viele Arten von Tieren und Pflanzen vom Aussterben bedroht. Doch wie beim Klimawandel gibt es auch bei diesem Problem Dinge, die jeder privat tun kann, um etwas zur Lösung beizutragen.

Wie schlimm ist die aktuelle Situation?

Ein Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES, also des Gremiums, das sich mit der Artenvielfalt in der Natur auseinandersetzt, zeichnet ein düsteres Bild. Eine Million Tier- und Pflanzenarten könnten unseren Planeten für immer verlassen. Auch wenn Menschen dabei vor allem um Säugetiere und schöne Pflanzen besorgt sind, gibt es beispielsweise auch bei Insekten Grund zur Sorge. Auch sie tragen nämlich einen wichtigen Teil zur Funktionsweise des Ökosystems bei.

Kleine Summen können viel bewirken

Mit Geld kann man vieles bewegen. Für einen wirklich großen Hebel braucht es deutlich größere Summen, als jedem von uns zur Verfügung steht. Allerdings können auch kleinere Summen etwas bewirken. Wenn jeder Bundesbürger beispielsweise 10€ spenden würde, könnten die gesammelten 830 Millionen Euro einen echten Unterschied machen.

Viele Menschen spenden noch nicht, da sie darauf hoffen, ihr Geld erst noch vermehren zu können. An sich ist diese Idee nicht verkehrt, nur leider wird das Geld bei der Herausforderung des Artenschutzes eher heute als morgen benötigt. Man kann mit 10 Euro beispielsweise auch im Online Casino spielen, wo ein bester Casino Bonus mit 10 Euro Einzahlung zu finden ist und dabei auf einen großen Gewinn hoffen, bei dem man dann den Großteil spendet. Effektiver ist es aber wohl, das Geld einfach direkt zu spenden.

Von vielen Maßnahmen gegen das Artensterben hat man schon im Zusammenhang mit dem Klimawandel gehört, weil diese beiden in Wechselwirkung zueinander stehen.

Weniger Fleisch essen

In vielen Köpfen ist noch der Spruch „Ohne Fleisch ist’s keine Mahlzeit“ verankert. Doch wenn jeder Mensch seinen Fleischkonsum reduzieren würde, würde das in Summe schon einen großen Effekt auf das Klima haben. Für die Produktion von Tierfutter aus Soja wird beispielsweise immer mehr Regenwald in Brasilien abgeholzt. Dabei sind Wälder essentiell für ein gesundes Klima und sind die einfachste Möglichkeit, schädliches CO2 aus der Luft zu binden. Ganz ohne Verzicht wird sich auch nichts bewegen und rein gesundheitlich braucht ein Mensch kein Fleisch.

Auf das Auto verzichten

Das Auto stehen zu lassen und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu benutzen – das leuchtet ein und das hat man auch schon hunderte Male gehört. Aber scheinbar sind viele Menschen für diesen Tipp auf beiden Ohren taub, denn der Trend geht aktuell zu immer mehr Zweit- und Drittwagen. Mittlerweile haben schon mehr als 6 Prozent der deutschen Privathaushalte einen Drittwagen. Dass es noch keine ausreichenden Anreize zur Vermeidung des Autofahrens seitens der Politik gibt, ist angesichts der großen Bedeutung der Automobilindustrie in Deutschland nicht verwunderlich. Allerdings kann man nicht nur für sein Moralkonto etwas Gutes tun, wenn man kein Auto besitzt oder nur wenig damit fährt, sondern auch für sein Bankkonto.

Nur bei Bedarf fliegen

Mit dem Flugzeug zu verreisen ist praktisch und ermöglicht uns den Austausch mit fernen Kulturen. Es ist eine Errungenschaft der Industrialisierung, dass sich heutzutage fast jeder den Luxus leisten kann, auch mal per Flugzeug zu reisen. Aber muss das sein? Gerade in einem warmen Sommer muss man gar nicht unbedingt ans andere Ende der Welt jetten. Die Nordsee, Ostsee, das Mittelmeer oder Seen wie beispielsweise den Plattensee in Ungarn erreicht man problemlos per Zug. Zwar dauert das etwas länger als mit dem Flugzeug, aber dafür spart man sich die lange Wartezeit am Flughafen und noch dazu trägt man dazu bei, das Artensterben aufzuhalten.

Den Rasen seltener mähen

Schön gepflegter, grüner Rasen, wie man ihn aus England kennt, ist der Natur nicht von Nutzen. Wenn kein Löwenzahn sprießen darf und Wildblumen mit dem Rasenmäher frühzeitig entfernt werden, können Insekten wie Bienen diese Fläche nicht nutzen. Solch sterile Gärten tragen erheblich zum Artensterben bei Insekten bei und auch wenn die industrielle Landwirtschaft einen größeren Einfluss darauf hat, kann jeder Einzelne in seinem privaten Garten etwas bewirken.

Neben Insekten sind auch Vögel auf Sträucher und Blumen angewiesen. Vögel nisten bevorzugt in natürlichen Hecken und Igel ziehen ihren Nachwuchs ebenfalls vor allem in wilden Hecken groß. Viel schlimmer als den Rasen oft zu mähen ist übrigens, auf einen Steingarten zu setzen. Diese Gärten absorbieren nämlich die Energie der Sonne und heizen die Umgebung viel mehr auf als andere Oberflächen.

Am besten stutzen Sie die Hecke nur im Winter, auch wenn Ihre Nachbarn Ihnen vielleicht etwas anderes empfehlen. So gehen Sie sicher, dass Sie keiner Tierart das Nest oder Zuhause zerstören. Wenn Sie eine Wohnung haben, könnten Sie auch darüber nachdenken, Ihren Balkon mit Pflanzen auszustatten.

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