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Tierart Alaotra-Bambuslemur


Steckbrief

Foto Alaotra-Bambuslemur

Wie viele weitere Lemuren-Arten kommt auch der Alaotra-Bambuslemur nur auf Madagaskar vor. Dort lebt er in den Uferregionen des Alatroa-Sees. Da die Art vom Aussterben bedroht ist, steht sie auf der Roten Liste (IUCN). Was die Lemuren betrifft, so haben sie ein eingeschränktes Verbreitungsgebiet rund um den südwestlichen Rand von Lac Alaotra.

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Alles Wissenswerte über den Alaotra-Bambuslemur erfahren Tierfreunde in diesem Artikel.

Primaten mit einer einzigartigen Fähigkeit

Bei den Alaotra-Bambuslemuren handelt es sich um die einzigen Primaten, die sich einem Leben in Schilf- und Papyrusbeeten angepasst haben. Auf allen Vieren ist es den Lemuren möglich, auf Schilfhalmen zu gehen. Anlässlich dessen biegen sie die Halme zu Brücken um. So erreichen sie dann andere Halmstiele. Die Gruppenmitglieder halten ihre Bindungen durch soziale Pflege aufrecht. Obwohl der Name Alaotra-Bambuslemur vermuten lässt, dass sich die Lemuren von Bambus ernähren, handelt es sich hier um eine Fehlannahme. Diese Tiere ernähren sich nämlich von Papyrus und Schilfblättern. Auf diese Nahrung haben sie sich spezialisiert. Vor allem sind die Alaotra-Bambuslemuren überwiegend aufgrund der Zerstörung von Süßwassersümpfen bedroht. Doch auch die Jagd und die Wilderei tragen zu dieser Bedrohung bei. Hinzu kommt aber auch noch, dass die Tiere im Tierhandel zur Haltung und sogar zum Verzehr verkauft werden.

Madagaskar, der Lebensort der Lemuren

Nur auf Madagaskar im Indischen Ozean gibt es Lemuren. Von den 21 Arten sind insgesamt 7 Arten bereits vom Aussterben bedroht. Sowohl durch die Abholzung der Wälder als auch durch die Zerstörung der Vegetation durch Feuer wird ihr Lebensraum immer weiter reduziert. Der Katta ist einer der größten Lemuren und er wird ungefähr so groß wie eine Katze. Die Tiere bewegen sich auf dem Boden in Gruppen von bis zu 20 Tieren. Ihre Schwänze halten sie dabei hoch wie Flaggen. Auf dem Rücken der Mütter reiten die Jungtiere. Fossas, Schleichkatzen, sind ihre größten Feinde. Diese Tiere sind größer als Katzen und kleiner als ein Leopard oder Panther.

Alaotra-Bambuslemur Steckbrief

• Sie gehören zur Ordnung der Primaten (Primates).
• In der Unterordnung gehören sie zu den Feuchtnasenprimaten (Strepsirrhini).
• In der Teilordnung gehören sie zu den Lemuren (Lemuriformes).
• Die Familie sind gewöhnliche Makis (Lemuridae).
• Die Gattung sind Bambuslemuren (Hapalemur).
• Die Art ist Alaotra-Bambuslemur.
• Der wissenschaftliche Name lautet: Hapalemur alaotrensis.
• Die Tiere werden von 38 bis 40 cm groß und der Schwanz misst 39 bis 41 cm.
• Sie weisen ein Gewicht von 1,1 bis 1,4 kg auf.
• Sie tragen ein wolliges und dichtes Fell.
• Die Oberseite des Fells ist graubraun, die Unterseite weist eine hellgraue Farbe auf.
• Ihr Gesicht ist rundlich und sie haben kleine Schnauzen und Ohren.
• Die Lemuren sind hervorragende Schwimmer.

So ernähren sich Alaotra-Bambuslemuren

Überwiegend bevorzugen sie junge Bambussprossen, Schilfrohr, Gräser oder Blätter, aber sie fressen auch verschiedene Früchte und Pilze.

Fortpflanzung Alaotra-Bambuslemur

Die Tragzeit der Weibchen beträgt 131 bis 136 Tage. Die meisten Jungtiere werden in der Zeit von September bis Februar geboren. In der Regel handelt es sich dabei um ein Junges. In ungewöhnlichen Fällen können auch 2 Jungtiere geboren werden. Nach etwa 4 Monaten werden die Jungtiere von dem Muttertier entwöhnt. Im Alter von ungefähr 2 Jahren erreichen sie dann die Geschlechtsreife.

Lebensraum und Verbreitung

Wie alle Lemuren leben die Bambuslemuren ausschließlich auf Madagaskar. Verbreitet sind sie überwiegend in den nordwestlichen, nördlichen und östlichen Teilen der Insel. Sowohl die Trockenwälder im Westen als auch die Regenwälder im Osten der Insel zählen zu ihrem Lebensraum. Viele Lemuren sind zumeist auf Bambusbestand angewiesen. Die Alaotra-Bambuslemuren bewohnen die Schilfgürtel eines Sees.

Die Lebensweise

Sie können zwar im Grunde zu jeder Tageszeit aktiv sein, aber überwiegend sind sie es in der Dämmerung. Während die meisten Lemuren überwiegend auf den Bäumen leben, können sie natürlich dennoch auf den Boden kommen. Sie bewegen sich im Geäst senkrecht kletternd und springend fort. Ausschließlich die Alaotra-Bambuslemuren haben sich auf eine vierbeinige Fortbewegung spezialisiert. Alaotra-Bambuslemuren leben in Gruppen von drei bis fünf Tieren zusammen. Es wird davon ausgegangen, dass diese Gruppen vermutlich Familienverbände darstellen. Die Gruppen bestehen aus einem Männchen, einem oder zwei Weibchen und den dazugehörigen Jungtieren. Die Tiere verständigen sich mit einer Vielzahl von Lauten untereinander. In den kleinen Familiengruppen geben die Weibchen, wie bei den meisten anderen Halbaffen, den Ton an. Sie haben zum Beispiel als erstes Anspruch auf das beste Futter. Entsprechend haben die Männchen nicht ganz so viel zu sagen. Während die Hauptnahrung der meisten Arten Bambus darstellt, ernähren sich die Alaotra-Bambuslemuren von Papyrus und Schilfblättern.

Feinde

Fossa, Greifvögel und Eulen sowie Riesenschlangen gehören zu den natürlichen Feinden der Bambuslemuren. Die Tiere sind aber bei Weitem mehr durch den Menschen bedroht. Einen kleinen Teil der Bedrohung machen hier eingeschleppte Hunde und Katzen aus. Doch die Zerstörung des Lebensraums und die Jagd machen hierbei den absoluten Löwenanteil an. Laut IUCN ist die Mehrzahl der Arten „gefährdet“ (vulnerable) oder „stark gefährdet“ (endangered), wobei der Alaotra-Bambuslemur sogar schon als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered) gilt.

Die Arten

Aktuell sind sechs Arten der Bambuslemuren bekannt:

• Östlicher Bambuslemur (Hapalemur griseus)
• Südlicher Bambuslemur (Hapalemur meridionalis)
• Westlicher Bambuslemur oder Sambirano-Bambuslemur (Hapalemur occidentalis)
• Alaotra-Bambuslemur (Hapalemur alaotrensis)Gilbert-Bambuslemur (Hapalemur gilberti)
• Goldener Bambuslemur (Hapalemur aureus)

Verhalten

Es gibt unterschiedliche Art und Weisen, wie Alaotra-Bambuslemuren miteinander kommunizieren. Sie machen zum Beispiel mit Gerüchen einander deutlich, welches ihr Territorium ist. Aber auch mit Geräuschen kommunizieren sie untereinander. Für den Zusammenhalt in der Gruppe sorgen sie mit einem leisen Knurren. Bei Gefahr hingegen stoßen sie einen lauten, kräftigen Alarmruf aus. Die sozialen Kontakte der Alaotra-Bambuslemuren werden aber auch durch gegenseitiges Lausen gepflegt. Beim Lausen nutzen sie ihre Unterkieferzähne wie eine Art Kamm.

Der Name Alaotra-Bambuslemur führt in die Irre

Wer den Namen Alaotra-Bambuslemur hört, geht vermutlich davon aus, dass diese Affen auch Bambus fressen. Allerdings ist das nicht der Fall in der freien Wildbahn. Der Alaotra-See ist der Lebensraum dieser Affen und dort wächst überhaupt kein Bambus. Daher ernähren sich die Alaotra-Bambuslemuren vorwiegend von Schilf und Papyrus. Tiere in Aufzuchtprogemmen wie in Apenheul werden jedoch mit Bambus gefüttert.

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