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Tierart Texas-Krötenechse


Steckbrief

Foto Texas-Krötenechse

Das ist die Texas-Krötenechse

Die Texas-Krötenechse ist, wie der Name unschwer erkennen lässt, eine Echse und ist eng mit den Leguanen verwandt. Von den Krötenechsen gibt es rund 22 Arten, wobei die Texas-Krötenechse die größte und am weitesten verbreitete ist. Ihr Lebensraum sind die Wüsten oder die Halbwüsten Nordamerikas.

Solche exotischen Tiere werden auch gerne als Thema für Slots genutzt, wie man sie auf Plattformen wie online casino NetBet und anderen seriösen Anbietern mit einer großen Auswahl an Spielautomaten findet. Dort fangen Spieler beispielsweise in „Multi Fly“ ein Leguan-artiges Schuppenkriechtier, wie die Texas-Krötenechse eines ist, um einen Multiplikator zu erhöhen. Doch was gibt es über die Texas-Krötenechse noch zu wissen?

Steckbrief Texas-Krötenechse

• Eine Texas-Krötenechse ist mit einer Größe von 94 mm bis zu 114 mm recht klein
• Die Geschwindigkeit, mit der sie sich fortbewegt, ist nicht bekannt
• Auch ihr Gewicht ist nicht bekannt
• Unbekannt ist ebenso ihre Lebensdauer
• Sie ernährt sich von Ameisen, Grashüpfern, Käfern, Larven
• Ihre Feinde sind Wölfe, Coyoten, Hunde
• Sie gehört zur Klasse der Reptilien
• Ihre Ordnung sind die Schuppenkriechtiere
• Und die Unterordnung ist Leguanartige
• Sie gehört der Familie der Phrynosomiatidae an
• Ihr wissenschaftlicher Name ist: Phrynosoma cornutum
• Ihre Merkmale sind scharfe Dornen

Kröte oder Echse, das ist hier die Frage?

Als die Texas-Krötenechse entdeckt wurde, ging man zunächst davon aus, es handele sich bei dieser Tierart um eine Amphibie. Grund dafür war ihre stumpfe Schnauze und der runde Körper. Ihre englischen Bezeichnungen lautet daher auch wie folgt: „horned toad“ (gehörnte Kröte), „horny toad“ (hornige Kröte) oder „horned frog“ (gehörnter Frosch).

Das frisst die Texas-Krötenechse

Für die Texas-Krötenechse sind Knotenameisen ein ganz besonderer Gaumenschmaus. Pro Tag frisst die Texas-Krötenechse ungefähr 200 Stück von ihrem Lieblingsfutter, was ungefähr 70 % ihres Futters entspricht. Die verbleibenden 30 % bestehen aus Grashüpfern, Asseln, Käfern und Larven.

Was passiert, wenn die Texas-Krötenechse sich bedroht fühlt?

Sobald Gefahr droht, erstarrt die Texas-Krötenechse und sie bleibt genau da, wo sie sich gerade befindet. Dahinter steckt wohl der Gedanke, dass die Vögel, die vielleicht gerade auf sie zukommen, sich doch einfach an ihren Dornen aufschlitzen sollen. Fakt ist nämlich, dass die Texas-Krötenechse sehr scharfe Dornen und Stacheln hat. Diese können sowohl die Kehle eines Vogels durchtrennen als auch einer Schlange heftige Wunden zufügen.

Neben dem kompletten Erstarren sind die Texas-Krötenechse aber auch noch in der Lage, sich in wahrhaft aufgeblasene Kerlchen zu verwandeln. Grundsätzlich sind die Tiere klein, aber sie können ganz schön aus sich herausgehen. Sie können sich bei Gefahr nämlich genau wie Kugelfisch aufblasen. Das hat zur Folge, dass sich sofort die Stacheln der Texas-Krötenechse unmittelbar aufstellen.

Für etwaige Fressfeinde bedeutet das wiederum ein erhebliches Problem, denn wie soll man ein so stacheliges Wesen ins Maul bekommen. Allerdings hat die Texas-Krötenechse noch weitere Selbstverteidigungsmöglichkeit, wenn sie in große Gefahr gerät. Das betrifft insbesondere die Begegnung mit Coyoten, Füchsen und Hunden. Das absolute Highlight ist: Sie verspritzt Blut.

Das gelingt ihr, weil sie hinter ihren Augen Höhlen hat, aus denen sie dieses Blut spritzt, und zwar bis zu 1,5 m weit. Angreifer sind dadurch im höchsten Maße irritiert, hinzu kommt aber noch, dass das Blut stinkt. Dem Blut sind spezielle Chemikalien beigemischt, die für einen sehr fauligen Geruch sorgen. So schlägt die kleine Texas-Krötenechse oftmals ihre Fressfeinde in die Flucht.

Dieser Verteidigungsmechanismus kommt aber nur sporadisch vor und bei ganz erheblicher Gefahr zum Einsatz. Die Texas-Krötenechse verliert hierbei nämlich bis zu einem Viertel ihres Blutes.

Leider eine bedrohte Art

Die Tatsache, dass eine Echse in der Lage ist, Blut zu spritzen, gilt leider für Menschen als Sensation. Darum gerieten viele Echsen in Gefangenschaft und wurden zu Haustieren gemacht. Ein Grund, warum es sich hierbei um eine bedrohte Art handelt, allerdings nicht der Einzige.

Ein weiterer Grund, warum die Texas-Krötenechse zu den bedrohten Arten gehört, ist der Gebrauch von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Pestiziden). Immerhin wurde es mittlerweile verboten, die Tiere zu fangen, zu besitzen, zu transportieren oder zu verkaufen.

Das offizielle Tier des Bundesstaates Texas

Tatsache ist, dass die Texas-Krötenechse sehr beliebt ist, daher ziert sie Nummernschilder in Texas. Weiterhin ist die Echse auch noch das Maskottchen der Universität Texas Christian University. Unter einigen der Ureinwohner Amerikas gilt die Echse sogar als heiliges Tier. Angesichts dessen finden sich sowohl in den USA als auch in Mexiko viele Kunsthandwerke mit der Texas-Krötenechse als Motiv.

Mit wem teilt sich die Texas-Krötenechse den Lebensraum?

Die Halbwüste bzw. die Wüste teilt sich die Texas-Krötenechse mit Ameisen, Käfern, Rennkuckucken, Schlangen, Spinnen und auch mit Termiten.

Kleinstädte bieten Krötenechsen Schutz vor Fressfeinden

Da die Texas-Krötenechsen zu den bedrohten Arten gehören, sind sie selten geworden. Aber es gibt einige texanische Siedlungen, in denen man sie auffallend häufig finden kann. Laut einer aktuellen Studie bietet das Kleinstadtleben den Tieren einen entscheidenden Vorteil, denn hier sind sie weniger Angriffen von Fressfeinden ausgesetzt.

Ergebnisse der Studie

In den vergangenen Jahren ist der Bestand der Texas-Krötenechse deutlich zurückgegangen. Es stellte sich dann heraus, dass die Echse aber in einigen texanischen Siedlungen recht zahlreich vertreten ist und dort sogar häufiger vorkommt als in ländlichen Regionen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Echsen dort nicht so massiv ihren Fressfeinden ausgesetzt sind. In einem Experiment sollte die Hypothese überprüft werden.

Anlässlich dessen haben die Forscher lebensecht bemalte Modelle der Echsen aus Kunststoffschaum angefertigt. Diese Attrappen wurden dann in zwei Kleinstädten und in einem ländlichen Gebiet verteilt. Um zu verhindern, dass die Attrappen verschleppt wurden, wurden sie mit einem Nagel am Boden befestigt. Dann wurden die Attrappen über 9 Tage hinweg auf Biss- oder Hackspuren regelmäßig kontrolliert.

Hier zeigte sich dann sehr deutlich, dass von 252 ausgesetzten Attrappen jene in den Kleinstädten nur zwei „Verletzungen“ aufwiesen, während es in der Umgebung der Ranch 60 waren. Dabei handelte es sich zum einen um Angriffsspuren von Vogelschnäbeln und zum anderen um halbmondförmige Bissspuren anderer Tiere. Das wiederum lässt den Schluss zu, dass die Krötenechsen in den texanischen Kleinstädten tatsächlich weniger Angriffen ausgesetzt sind als in ländlichen Gebieten.

Allerdings beziehen sich diese Ergebnisse vorwiegend auf Angreifer, die auf Sicht jagen. Letztlich gibt es natürlich auch Fressfeinde, die nicht auf die Attrappen reagierten. Vor allem der Geruch, die Körpertemperatur und die Bewegung spielen bei einigen Tieren bei der Jagd eine entscheidende Rolle. Darum werden sie von diesen Fressfeinden dann auch nicht als mögliche Beute wahrgenommen.

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